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Weitere Ergänzung:

Nach einigen objektiven Mails und einigen objektiven GB Einträgen noch eine Aussage von uns dazu:

Wir haben niemals behauptet, dass der Züchter von diesem Gendefekt hätte wissen müssen. Wir gehen eher davon aus, dass zumindest unser Züchter vorher von diesem Gendefekt nichts gewusst hat und etwas anderes wollen und werden wir nicht behaupten und wenn jemand etwas anderes sagt, kommt diese Meinung nicht von uns.

Dieser Gendefekt kann normal nicht festgestellt werden, auch nicht beim Kauf des Muttertiers. Man muss den eigenen Vermutungen (wie bei unserem Bix) nachgehen und daraufhin einen Blutgerinnungstest machen lassen und der Gendefekt ist in der Regel auch nicht bei den Französischen Bulldoggen anzutreffen. Aber wozu sind Regeln da? Damit es auch mal Ausnahmen gibt. Vielmehr denken wir mittlerweile, dass es kein Rassespezifisches Auftreten ist, obwohl es da auch Hunderassen geben soll, wo dieser Gendefekt öfter auftritt.

Nein es gibt "keinen" speziellen Blutgerinnungstest für Französische Bulldoggen, aber braucht man den?  Wir glauben nicht. Es gibt ja auch keinen Blutgerinnungstest für eine Englische Bulldogge oder für einen Pudel, oder, oder.......

Denn im Genlabor wird ja nur das Blut untersucht und dem Labor ist es egal von welcher Hunderasse das Blut ist was sie untersuchen.

Wir wollen hier nichts unterstellen, sondern nur Fakten auf den Tisch packen um Aufklärung zu betreiben. Wir wollen auch niemanden Anprangern oder vorverurteilen, obwohl sich nun durch unser Verhalten eine rege Diskussion nicht vermeiden lässt. Eine Vorverurteilung jedoch ist hier auch nicht sinnvoll.

Wir werden von unserer Seite her, wie bisher gehandhabt, bei der Wahrheit bleiben. Wenn Andere etwas anderes erzählen oder behaupten, ist das ihre Sache.


 

Ergänzung zum Text unten:

Erst einmal vielen Dank für die vielen interessierten Leser unserer Page, besonders nach dem Erscheinen unseres Artikels unten.

Um klar zu stellen:

Am 02.06.2011 haben wir die Laborergebnisse zum Blutgerinnungstest erhalten.

Wir sahen uns in der Pflicht den Züchter über das Laborergebnis zu informieren, auch auf Anraten des Tierarztes. Das haben wir am selbigen Tag getan.

Wir haben dem Wunsch des Züchters nach einem zweiten Bluttest zugestimmt.

 

 

Tja was soll man an so einem Tag schreiben?

Unser BiX ist heute am 21.06.2011 ein Jahr alt geworden.

Nur leider können wir diesen Tag nicht wirklich geniessen. Wir haben leider seit Ende Mai 2011 nach einem Blutgerinnungstest die Gewissheit auf unsere Vermutung bekommen.

Unser BiX trägt einen Gendefekt in sich. Er hat die Bluterkrankheit Hämophilie A (Faktor VIII), dass heißt, sein Blut besitzt zu wenig Gerinnungsstoffe.

Das ist eine genetisch vererbte Krankheit, die vom Muttertier, in jedem ihrer Würfe, auf die männlichen Jungtiere übertragen wird.

Die weiblichen Jungtiere tragen diesen Gendefekt in sich, dort kommt er aber nicht zum tragen, nur bei den Männchen tritt der Gendefekt auf. Jedoch jedes weibliche Tochtertier überträgt diesen Gendefekt auf ihre späteren Würfe.

Die Folgen für uns? Die können wir wohl selbst noch nicht genau absehen.

Wir wissen das unser BiX keine hohe Lebenserwartung haben wird und das wohl noch sehr hohe Kosten auf uns zukommen werden.

Wir müssen mit dem Hund jeder möglichen Gefahrensituation aus dem Wege gehen, man darf ihn nicht mehr mit anderen Hunden spielen und umher tollen lassen (bei der letzten Bisswunde hat er eine Woche lang geblutet), auch an einen Spaziergang am Wasser ohne Leine, den wir so geliebt haben, ist nicht mehr zu denken.

Wir müssen jeder Zeit damit rechnen, dass uns unser BiX verlassen wird, denn Blutungen können bekanntlich nicht nur äußerlich auftreten (durch Bisse, Brüche, etc.), sondern man kann auch innerere Blutungen haben. So kann es sein, wenn unserem BiX eine Ader platzt oder er sich anders verletzt, dass er uns dann einfach weg stirbt. Sollte es zu einer Operation kommen, werden wir uns vorher schon von ihm verabschieden können, denn diese wird er nicht überleben. Selbst das Krallenschneiden kann im Ernstfall tödlich enden.

Wir haben uns vor gut einem Jahr zu einem Hund entschieden um unsere Familie zu vergrößern und unser Leben zu bereichern.

Jetzt stehen wir vor einem riesiegen Scherbenhaufen und sind sehr traurig mit diesem Problem allein gelassen zu werden. Wir könnten eigentlich nur noch weinen so traurig sind wir.

Wir lieben unseren BiX über alles, wie unser eigenes Kind. Er bereitet uns jeden Tag wahnsinnige Freude.

Jedoch wissen wir jetzt schon, dass er uns schnell verlassen kann oder das wir ihn im Ernstfall von seinen Qualen erlösen müssen.

 

(angehängt seht ihr die Kopien des Labortests)

 

Hallo und willkommen auf

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